Kräftige Kohlezeichnung in Anthrazit und warmem Ocker: eine weite, ruhige Landschaft mit sanften Hügeln und einem hellen Lichtstreifen am Horizont, nachdenkliche und feierliche Stimmung

Predigten und Vorträge von Robert Hamerton-Kelly

Texte zu biblischer Exegese, zu Girards mimetischer Theorie und zu Fragen von Religion, Gewalt und Anthropologie.

Zu den Predigten

Themen der Sammlung

Predigten aus den Jahren 2001 bis 2010 und wissenschaftliche Beiträge aus den Jahren 2008 und 2009.

Predigten

2001–2010

Vorträge

Universitäten und Konferenzen

Bibelexegese

Altes und Neues Testament

Girard

Mimetische Theorie

Anthropologie

Religion und Gewalt

Community

Austausch und Berichte

Zwei Zugänge

Predigten aus der Society of St. John und der Woodside Village Church.

Vorträge und Papiere, unter anderem aus Cambridge, Los Angeles und Hongkong.

Kontakt für Blogbeiträge und Reiseberichte: blog@hamerton-kelly.com

Bold charcoal drawing in deep grey and soft cream: an open notebook and a single candle on a plain table, quiet and contemplative mood

Überblick über das Werk

Die Seite versammelt Texte von Robert Hamerton-Kelly: Predigten, die sich mit biblischen Lesungen und den Ereignissen ihrer Zeit auseinandersetzen, sowie akademische Vorträge zu Religion, Gewalt und Anthropologie.

Ein Schwerpunkt liegt auf der mimetischen Theorie René Girards und ihrer Verbindung zu Paulus, zur Philosophie und zu den Humanwissenschaften.

  • Predigten aus den Jahren 2001 bis 2010, darunter „As We Go to War“ (23.09.2001) und „Good News for All“ (24.01.2010).
  • Vorträge an der University of Hong Kong (Oktober 2008), an der UCLA (Mai 2009) und in Cambridge (Oktober 2009).
  • Ein Community-Blog für Tipps und Empfehlungen, für den Berichte mit Bildern oder Videos eingereicht werden können.

Die Vorträge im Einzelnen ansehen

Ausgewählte Texte

Predigten und Vorträge mit ihren jeweiligen Bibelstellen und Anlässen.

As We Go to War

Predigt · 23. September 2001

Jeremia 8:18–9:1 und Lukas 16:1–13. Eine Reflexion über Krieg, Patriotismus und das Gleichnis vom ungerechten Verwalter.

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Swords into Ploughshares

Predigt · 7. September 2003

Micha 4:1–4 und Markus 7:24–37. Über den Propheten Micha, das Remnant und die Vision von Schwertern zu Pflugscharen.

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A Radical Reading of the Signs of the Times

Predigt · 9. Dezember 2007

Römer 14:4–13 und Matthäus 3:1–12. Das Beil an der Wurzel als Metapher für eine Zeit, die Handeln verlangt.

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The Girardian Difference

Vortrag · Oktober 2009, Cambridge

Gelesen auf der Konferenz „From Animal to Human: Darwin and Girard“, veranstaltet von Christ’s College und St John’s College.

Zum Vortrag

Schuhe begleiten uns durch jede Jahreszeit, und gerade im Herbst und Winter zeigt sich, wie wichtig ein Paar ist, das Wärme, Halt und Stil miteinander verbindet. Wer durch nasse Straßen läuft oder auf dem Weg zur Arbeit ist, merkt schnell, dass gutes Schuhwerk mehr ist als ein Accessoire. Es schützt, trägt und gibt dem Schritt eine ruhige Sicherheit. In dieser Jahreszeit dürfen die Modelle gerne etwas robuster sein, ohne dabei schwer zu wirken. Ein warmer Braunton, weiches Material und eine saubere Form passen zu fast jedem Alltag und lassen sich leicht mit vorhandener Kleidung kombinieren.

Die Auswahl an Damen- und Herrenschuhen ist heute so vielfältig wie die Wege, die Menschen täglich gehen. Manche suchen einen niedrigen, unauffälligen Schuh für lange Tage, andere möchten beim Training oder beim Laufen ein Modell, das Beweglichkeit und Dämpfung verbindet. Wieder andere legen Wert auf ein klassisches Design, das sich zu Jeans ebenso gut macht wie zu einer schlichten Stoffhose. Wichtig ist, dass der Schuh zum eigenen Leben passt und sich beim Gehen angenehm anfühlt. Erst dann wird aus einem schönen Stück ein wirklich gern getragenes Paar.

Bei der Wahl der richtigen Größe lohnt sich ein wenig Geduld. Die Angaben der Hersteller unterscheiden sich, und ein Modell, das in einer Marke gut sitzt, kann bei einer anderen enger oder weiter ausfallen. Wer zwischen zwei Größen schwankt, denkt am besten darüber nach, wann der Schuh getragen wird und welche Socken dazu gehören. Ein Blick auf die Passformbeschreibung und die Form des Leisten hilft oft weiter. Wer sich Zeit nimmt, findet eher ein Paar, das nicht drückt, nicht rutscht und auch nach mehreren Stunden noch bequem bleibt.

Material und Verarbeitung entscheiden darüber, wie sich ein Schuh über die Monate anfühlt. Leder und Wildleder geben mit der Zeit nach und passen sich dem Fuß an, während textile Oberflächen leicht und luftig wirken. Kunstleder bietet eine pflegeleichte Alternative, die in Farbe und Haptik dem echten Material nahekommt. Auch die Sohle spielt eine große Rolle: Sie sollte rutschfest sein, gerade auf nassem Laub oder glattem Pflaster, und zugleich flexibel genug, um dem Fuß natürliche Bewegungen zu erlauben. Ein sorgfältiger Blick auf das Innenfutter rundet das Bild ab.

Farbe ist ein leiser Teil des Stils, der viel bewirkt. Ein warmes Braun, ein gedecktes Grau oder ein tiefes Schwarz lassen sich fast grenzenlos kombinieren und wirken zu jeder Jahreszeit stimmig. Wer mutiger sein möchte, greift zu Blau, Navy oder einem hellen Ton, der den dunklen Monaten etwas Leichtigkeit gibt. Ein Schuh in einer ruhigen Farbe bleibt länger tragbar und fügt sich unaufdringlich in den Alltag. Wer zudem auf pflegeleichtes Material achtet, kann den Ton über die Saison hinweg erhalten und muss sich um kleine Spuren im Alltag weniger Gedanken machen.

Neben dem Alltag gibt es Momente, in denen ein Schuh mehr leisten soll. Beim Sport zählt ein guter Sitz am Fuß, eine Sohle mit Grip und ein Obermaterial, das Bewegung mitmacht. Beim Wandern oder Camping wiederum sind Robustheit und Wetterfestigkeit gefragt, während für einen Abend in der Stadt ein schlichter, eleganter Schuh genügt. Wer seine Schuhe nach dem Anlass wählt, geht entspannter durch den Tag und schont zugleich das Material, weil jedes Paar nur das mitmachen muss, wofür es gedacht ist. So bleibt die Freude an jedem einzelnen Modell länger erhalten.

Pflege ist der unsichtbare Teil des Tragens. Ein Schuh, der regelmäßig gereinigt und gelegentlich imprägniert wird, behält Form und Farbe deutlich länger. Leder mag es, wenn es trocken gebürstet und mit einem passenden Mittel gepflegt wird, während textile Modelle von einer sanften Handwäsche profitieren. Auch das Trocknen will bedacht sein: Wärme von der Heizung tut selten gut, besser ist es, die Schuhe an der Luft stehen zu lassen und mit Zeitungspapier in Form zu halten. Wer diese kleinen Gewohnheiten pflegt, wird mit einem Paar belohnt, das lange gepflegt aussieht.

Wer viel unterwegs ist, kennt den Unterschied zwischen einem Schuh, der nur gut aussieht, und einem, der wirklich trägt. Reisen, Camping und lange Spaziergänge stellen andere Anforderungen als der kurze Weg zum Einkaufen. Ein niedriger, leichter Schuh ist schnell angezogen und begleitet entspannte Tage, während ein festeres Modell auf unebenem Boden Sicherheit gibt. Es lohnt sich, vor einer Reise zu überlegen, welche Wege anstehen und wie viel Platz im Gepäck bleibt. Ein bewusst gewähltes Paar ersetzt oft mehrere und macht das Packen leichter, ohne dass der Komfort leidet.

Am Ende zählt nicht die Menge, sondern das richtige Paar. Ein Schuh, der sitzt, zum Anlass passt und sich gut anfühlt, wird getragen, bis die Sohle nachgibt, und begleitet viele kleine Wege des Alltags. Wer in Ruhe auswählt, auf Material, Größe und Verarbeitung achtet und die Pflege nicht vergisst, gewinnt einen verlässlichen Begleiter durch Herbst, Winter und darüber hinaus. Die Auswahl ist groß, und genau deshalb lohnt es sich, genauer hinzusehen. Ein aufmerksamer Blick heute erspart manchen Umweg morgen und macht jeden Schritt ein wenig angenehmer.

Reason and Violence in Girard’s Mimetic Theory

Vortrag · Mai 2009, UCLA

Ein Beitrag zur mimetischen Theorie Girards, zu Vernunft und Gewalt sowie zu deren Bedeutung für die Anthropologie.

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Integrating the Human Sciences

Vortrag · Oktober 2008, University of Hong Kong

Über die Verbindung von Humanwissenschaften, Religion und Gewalt im Anschluss an Girard.

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Bildmotive der Sammlung

Ruhige, zeichnerische Motive, die die Texte begleiten.

Zeit und Handeln

„Even now the axe is laid to the root of the trees.“ — Matthäus 3:10, aus der Predigt vom 9. Dezember 2007.

Die Predigten verbinden biblische Texte mit der Frage, was in einer bestimmten Zeit zu tun ist. Sie folgen dem Kirchenjahr und den Lesungen, nicht dem Kalender der Natur.

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